By Dr. Med. Berthold Mueller (auth.)

ISBN-10: 3662272172

ISBN-13: 9783662272176

ISBN-10: 3662287005

ISBN-13: 9783662287002

In einem Vorwort, das wohl bei jedem Buch als Nachwort geschrieben wird, pflegt guy die Notwendigkeit des Werkes zu begründen. Das ausführliche handbuchähnliche Lehrbuch der gerichtlichen Medizin, das von HoFMANN begründet, von HABERDA fortgeführt wurde und mitunter nicht ganz zu Unrecht als die "Bibel der Gerichtsmedizin" bezeichnet wird, hat seit 1927 Neuauflagen nicht mehr erlebt. In der ersten Zeit des zweiten Weltkrieges ist im Springer­ Verlag das von v. NEUREITER, PIETRUSKY und ScHÜTT herausgegebene Hand­ wörterbuch der gerichtlichen Medizin und Kriminalistik erschienen, das sich zur Aufgabe stellte, den damaligen Stand der Wissenschaft demjenigen Leser zugängig zu machen, der sich über Einzelheiten informieren wollte. Auch dieses Buch ist vergriffen. Die damals erschienene Auflage entspricht nicht mehr dem gegenwärtigen Stand der Forschung. Auch sagte vielleicht manchen die shape eines Handwörterbuches nicht zu. Jedes Wörterbuch muß von einer Vielzahl von Autoren geschrieben werden. Hierbei ist es unvermeidlich, daß die einzelnen Abschnitte verschieden gründlich ausfallen, und daß die Auf­ fassungen im einzelnen manchmal nicht übereinstimmen. In der letzten Zeit des Krieges und nach dem Kriege sind erschienen: Das Lehrbuch der gerichtlichen Medizin von PIETRUSKY, der Leitfaden der gericht­ lichen Medizin von W ALCHER, die gerichtsärztliche Diagnostik und Technik von MERKEL und W ALCHER, das von PoNSOLD herausgegebene Lehrbuch der gerichtlichen Medizin, an dem gleichfalls eine Vielzahl von Wissenschaftlern mitgearbeitet hat, -. ,md schließlich das auf Schweizer Verhältnisse zugeschnittene Lehrbuch von DETTLING, ScHÖNBERG und ScHWARZ.

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Die folgende kleine Abhandlung wird mit Absicht nur als Vortrag ver offentlicht, so wie er am 25. November 1970 gehalten wOl1den ist. Sie soll vor allem zwei heute von massgebenden Seiten vertretene Hypothesen uber den raumgeschichtlichen Ursprung der christlichen Basilika uberpruf, en. Die fur die Ausbildung des Baukorpers der Basilika in Betracht kommenden Raumformen sollen deshalb vollstandiger zusammengestellt werden, als das in dem wahrend des Kl1ieges verfassten Artikel in Klausers Reallex'ikon fur die Spatantike und das fruhe Christentum moglich warfare (RAC I 1124).

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Seit der Mitte der siebziger Jahre ist auf dem westdeutschen Büchermarkt eine große Anzahl an Büchern von Autorinnen erschienen, die den leiblichen oder fiktiven Vater in den Mittelpunkt der Handlung stellen. Dieses von der Kritik als "Welle der Väterbücher" bezeichnete Phänomen ist ein literaturgeschichtliches Novum.

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B. dadurch, daß er ihm im bestimmten Tone immer wieder sagt, daß er der Aussage keinen Glauben schenken kann. Der Unschuldige pflegt dann erregt zu werden. Er verbittet sich derartige Bemerkungen des Beamten und weigert sich schließlich, sich weiter vernehmen zu lassen. Der Schuldige pflegt dagegen höflich zu bleiben und nur zu versichern, daß seine Angaben dennoch richtig seien. Es handelt sich hier jedoch, wie betont werden muß, nur um ungefähre Hinweise, die man als ausschlaggebendes Beweismittel nicht verwerten darf, wenn man sich nicht mit Recht späterhin Vorwürfe zuziehen will.

Med. Diss. : Lehrbuch der gerichtlichen Medizin, S. 147. Stuttgart 1931. - STRUGGER: Naturwiss. 34, 267 (1947). ToNELLI: Arch. Kriminal. 92, 161 (1933). W ALCHER: Scheintod. In Handwörterbuch der gerichtlichen Medizin, S. 634. Berlin 1940. - WILLER: Dtsch. Z. gerichtl. Med. 6, 22 (1926). ZoLLINGER: Schweiz. med. Wschr. 1949, 45. 111. Die Leichenveränderungen. Von den Leichenveränderungen mögen der Reihe nach beschrieben werden: Die Eintrocknung, die Abkühlung, die Hypostase nebst Totenflecken und Imbibitionen, die Leichenstarre und die einzelnen Arten der Leichenzersetzung, nebst Einwirkungen des Tierfraßes.

Dtsch. Z. gerichtl. Med. 31, 73 (1939). NEVES: Le masque du cadavre. Lissabon 1931. Ref. Dtsch. Z. gerichtl. Med. 22, 57 (1933). PEIPER: Jb. Kinderheilk. - PrEDELIEVRE: Bull. Acad. Nat. Med. 132, 565 (1948). -POPPER: Arch. of Path. 46, 132 (1948). Ref. Ber. allg. u. spez. Path. 4, 207 (1949). RAUH: Münch. med. Wschr. 1941 I, 351. - RAUTENBERG: Dtsch. med. Wschr. 1919, 1217. - REBOUIILAT: Ann. Med. leg. etc. 28, 196 (1948). : Lehrbuch der gerichtlichen Medizin, S. 273. Berlin u. Wien 1933. - RITTER: Dtsch.

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Gerichtliche Medizin by Dr. Med. Berthold Mueller (auth.)


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