By Benedikt Giesing

ISBN-10: 3322949990

ISBN-13: 9783322949998

ISBN-10: 3810036730

ISBN-13: 9783810036735

Das Buch rekonstruiert die gemeinschaftstheoretischen Elemente der Soziologie Max Webers, dem guy seinen individualistischen und rationalistischen Ansatz zum Vorwurf gemacht hat. Im Anschluss an Max Webers Begrifflichkeit und seinen Analysen der Weltreligionen werden Bausteine zu einer soziologischen Theorie religiöser Vergemeinschaftung gelegt. Statt der üblicherweise verwendeten gemeinschaftssoziologischen Ansätze von Durkheim oder Tönnies wird hier Webers Vorgehensweise und Begrifflichkeit konsequent weitergeführt. Dabei zeigt der problembezogene, empirisch-historische Vergleich von antikem Judentum, antikem Christentum, Islam, Protestantismus, Hinduismus und Konfuzianismus nicht nur die Formenvielfalt charismatischer Gemeinschaftsbildungen. Vielmehr fördert die theoretische Systematisierung überraschende Analogien und Gemeinsamkeiten zwischen den untersuchten Religionen zu Tage, die in Zeiten der Wiederbesinnung auf kulturelle und religiöse Identitäten das interkulturelle Verständnis erleichtern können.

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Auch seine subtile Unterscheidung von Vergemeinschaftung und Vergesellschaftung relativiert Weber durch den Satz: "Die große Mehrzahl sozialer Beziehungen aber hat teils den Charakter der Vergemeinschaftung, teils den der Vergesellschaftung" (WuG 22). E. die zwischen Vergemeinschaftungsmotiv und Vergemeinschaftungsinhalt. Weber differenziert hier nicht klar, obwohl er doch auf die äquivalente Unterscheidung im Falle der Vergesellschaftung großen Wert gelegt hatte. Im Kategorienaujsatz war eben nicht nur die subjektiv zweckrationale Orientierung an der Satzung ein Definitions75 76 Dies sind wesentliche Unterschiede wenn man bedenkt, mit welchem Anspruch auf Relevanz in der Alltagswelt Zusammengehörigkeiten behauptet, geglaubt und dann handlungsrelevant werden.

45 nalitätsgrad von 'Vergemeinschaftung', bzw. des affektuelIen und traditionalen Handelns ist fraglich. Ein Minimum an Rationalität im Sinne von Kommunikabilität muß aber rein methodologisch vorausgesetzt werden, um Verstehende Soziologie betreiben zu können72 : auch das rein geftlhlsmäßige wie das gewohnheitsmäßige Handeln muß sinnhaft verständlich aufgefaßt werden, um überhaupt verstehenssoziologisch faßbar zu sein, wird aber, je mehr dies der Fall ist, desto stärker dem zweck- oder wertrationalen Handeln angenähert sein.

47 Die massenhafte 45 46 47 Auch filr Tönnies war die zentrale Frage, inwiefern gemeinschaftliche soziale Beziehungen als Zwangsverhältnisse dennoch auf einer Art von Einwilligung beruhen, Tönnies 1991: Gemeinschaft und Gesellschaft: XXXIII. Weber filhrt als Grenzfall den "von jeglicher Art von Vergemeinschaftung mit dem Gegner ganz freie(n) Kampf' (KvS 464) an. E. ist aber die wechselseitige Identifizierung als Gegner eine einverständnisartige Sinnorientierung: die Kämpfenden verhalten sich, als ob (vgl.

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Religion und Gemeinschaftsbildung: Max Webers kulturvergleichende Theorie by Benedikt Giesing


by Paul
4.2

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